Sicherheit bei Telefonie

Unbefugtes Mithören von Gesprächen

Über das Internet zu telefonieren ist mittlerweile weit verbreitet: Vor allem die Kostenersparnis macht Voice over IP (VoIP) für Anwender attraktiv. Im Gegensatz zur herkömmlichen Telefonie findet bei VoIP die Kommunikation über das Internet statt. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Anwender ähnliche Sicherheitsvorkehrungen wie beim Surfen beachten müssen, um mögliche Gefahren wie das Abhören von Gesprächen durch unbefugte Dritte zu vermeiden. Sie können jedoch beruhigt sein: Das Telefonieren über das Internet ist in der Regel sicherer als die herkömmliche Festnetz-Telefonie.

So schützen Sie sich

Generell gilt: Das illegale Mithören von VoIP-Gesprächen im Internet ist technisch extrem kompliziert und gestaltet sich zudem sehr aufwendig.
Vorsicht: Telefonieren Sie im Netzwerk (WLAN oder LAN) mit einem externen SIP-Telefon, könnten Ihre Gespräche theoretisch abgehört werden – jedoch nur, sofern der Angreifer direkten Zugang zum Netzwerk hat. Zur Erklärung: Bei SIP-Telefonen wird das Gespräch über ein spezielles Verfahren in einzelnen Datenpaketen über das lokale Netzwerk versendet. Diese Pakete können von anderen Teilnehmern des Netzwerks aufgezeichnet werden.

So schützt Sie AVM

Nutzen Sie die Internet-Telefoniefunktion der FRITZ!Box Fon, sind Sie gegen ungewollte Mithörer im lokalen Netzwerk gesichert – sogar dann, wenn die Angreifer direkten Zugriff auf Ihr Netzwerk haben.
Dies gilt auch, falls Sie mit FRITZ! Mini oder über ein an der FRITZ!Box Fon angemeldetes DECT-Telefon telefonieren.
Ein Schutzmechanismus in der FRITZ!Box Fon verhindert, dass die während des Telefonats entstehenden Sprachdaten ins lokale Netzwerk gelangen. So ist es selbst per direktem Zugriff auf einen Rechner nicht möglich, Gespräche zu belauschen.